Gründe für eine Klimatisierung
Der Rekordsommer 2003 hat viele Menschen zum Schwitzen gebracht. Gerade am Arbeitsplatz beeinträchtigen hohe Temperaturen und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit die Leistungsfähigkeit. Ein gutes Raumklima ist daher essenziell wichtig für unser Wohlbefinden. Durch angepasste Klimatechnik kann jeder Raum optimal temperiert und entfeuchtet werden - egal wie warm oder kalt es draußen ist. Denn moderne Komfortklimageräte können genauso gut heizen wie kühlen.
Im Auto finden wir es bereits selbstverständlich, doch dort wo wir den größten Teil unserer Zeit verbringen - in Büros, Arztpraxen oder Geschäften - wird das Raumklima oft vernachlässigt. Dabei ist das Wohlfühlklima am Arbeitsplatz aus Expertensicht wichtig für das Arbeitsergebnis: "Von den meisten Menschen wird im Büro eine Temperatur von 22° Celsius plus/minus 2° Celsius als angenehm empfunden. Wird die Maximaltemperatur deutlich über oder unterschritten, nimmt die Konzentrationsfähigkeit signifikant ab. Wir wissen zum Beispiel, dass ab einer Raumtemperatur von 29° Celsius jeder Mensch zu schwitzen beginnt. Durch die erhöhte Durchblutung der Haut kann der Blutdruck sinken und dadurch auch die Gehirndurchblutung verringert werden. Die Folgen davon sind beispielsweise eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen", sagt Thomas von der Heyden vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbe
itsschutz (BIA)
Auch der Gesetzgeber hat klare Vorgaben formuliert: Laut Arbeitsstätten-Richtlinie vom 8. Mai 2001 darf die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26° Celsius nicht überschreiten. In Pausen-, Bereitschafts-, Liege-, Sanitär- und Sanitätsräumen dürfen 21° Celsius Lufttemperatur nicht unterschritten werden.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, können eine Reihe passiver Kühlungsmaßnahmen ergriffen werden. Außenjalousien sowie Energie sparende Beleuchtung und Bürotechnik helfen, die Innentemperatur niedriger zu halten. Doch bei höheren Außentemperaturen reichen diese Maßnahmen alleine nicht aus. In den meisten Büro-, Gewerbe- und Praxisräumen werden die in der Arbeitsstättenrichtlinie geforderten Werte nur durch eine zusätzliche klimatechnische Lösung erreicht.
Körperliches Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit können durch den Einsatz von Komfortklimageräten wesentlich verbessert werden. Sie kühlen an schwülen Sommertagen und reduzieren die Luftfeuchtigkeit auf ein angenehmes Maß. Insbesondere die Entfeuchtung der Luft spielt in unseren Breitengraden eine wichtige Rolle. Nur gekühlt werden muss in durchschnittlichen Jahren an 30 Tagen, an weiteren 120 Tagen muß jedoch durch die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit das Raumklima verbessert werden. Eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz in Büros, Arztpraxen und Geschäft
en ist auch, dass die Geräte nahezu geräuschlos arbeiten und keinen die Gesundheit beeinträchtigenden Luftzug erzeugen. Als Faustregel gilt: Ein Raum ist dann optimal klimatisiert, wenn die darin arbeitenden Menschen von der Klimatisierung nichts bemerken.
Die Raumklimatisierung, ob in Form von Kompakt- oder Splitklimageräten, wird auch in Deutschland immer beliebter. Raumklimageräte schaffen an heißen und/oder feuchten Tagen ein angenehmes und gesundes Raumklima.
Ob für Unternehmer oder Gewerbetreibende, für Arbeitnehmer, Kunde oder Gast - in klimatisierten Räumen entsteht eine anregende Atmosphäre für Arbeit und Aufenthalt.
Voraussetzung ist allerdings, daß fachgerecht klimatisiert wird; daß es nicht zieht und kein störender Lärmpegel entsteht. Das setzt Erfahrung und Wissen bei der benötigten Kühl- und Luftleistung voraus und Können bei der Installation und Wartung. Deshalb sollten Sie darauf achten, daß Sie beim Kauf von Raumklimageräten den dafür zuständigen Handwerker, nämlich den Kälteanlagenbauer, einschalten. Nur der Kälteanlagenbauer hat gemäß seinem Berufsbild den sachgerechten Umgang mit Kühl- und Klimaanlagen gelernt.